Montag, 30. Juli 2012

Nikon Objektive

Nikon bietet für seine Spiegelreflexkameras ein umfassendes Sortiment an Wechselobjektiven.
 
  
Nun sind aber auf diesen Objektiven auch jede Menge Bezeichnungen vorhanden, die nicht für Jederman verständlich sind. Hier eine kleine Übersicht, was diese zu bedeuten haben.

DX
 
DX kennzeichnet die Halbformat Kameras mit der Sensorgröße 16 x 24mm. Der größerer FX-Bildsensor hat hingegen eine Sensorgrößevon 24 x 36 mm.

AF
 
AF steht für Autofocus und kennzeichnet - wie der Name schon sagt - die Autofokus-Objektive. Also die automatische Scharfstellung.

AF-S

AF-S kennzeichnet ebenfalls Autofokus-Objektive, jedoch verfügen diese über einen in das Objektiv integrierten Fokussierungsmotor. 

VR

VR steht für Vibration Reduction und kennzeichnet Nikons Bilstabilisator-Technik. Die 2te Version wird mit VR II gekennzeichnet.

IF
 
IF ist die Abkürzung für Internal Focusing und kennzeichnet die Innenfokussierung.

ED

ED steht für Extra low Dispersion, womit eine spezielle Glassorte zur Farbkorrektur gemeint ist.

D

D ist die Abkürzung für Distance und beschreibt die Distanzübertragung, d.h. das Objektiv übermittelt die Entfernungsinformationen an die Kamera.
 
G

G kennzeichnet Objektive ohne Blendenring. Somit lässt sich die Blende nur an der Kamera einstellen.

PC

PC steht für Perspective Control und kennzeichnet Tilt- und Shift-Objektive.
 

Canon Objektive

Canon bietet für seine Spiegelreflexkameras ein umfassendes Sortiment an Wechselobjektiven. 
 
 
 
Nun sind aber auf diesen Objektiven auch jede Menge Bezeichnungen vorhanden, die nicht für Jederman verständlich sind. Hier eine kleine Übersicht, was diese zu bedeuten haben.

EF

EF steht für Electro-Focus und bezeichnet den aktuellen Objektivbajonett-Anschluss für Canon-Kleinbild-Spiegelreflexkameras
 
EF-S
 
EF steht für Electro Fokus Short-Back und bezeichnet eine später entstandene Sonderform für digitale Spiegelreflexkameras mit dem APS-C Bildformat

USM

USM steht für Ultrasonic Motor (Ultraschallmotor). Die 2te Version wird mit USM II gekennzeichnet. Objektive mit USM sind meist wesentlich leiser als Objektive ohne USM.

IS

IS steht für Image Stabilizer (Bildstabilisator). Es gleicht Verwacklungen der Kamera beim fotografieren mit der Hand aus.

DO

DO kennzeichnet ein Mehrfachbeugungsglied-Linsensystem.

TS-E
 
TS-E steht für Tilt & Shift und ermöglicht das Verschieben (Shift) und das Verschwenken (Tilt) des Linsensystems gegenüber der Filmebene.

L

L steht für die Profi- bzw. Luxus-Serie der Canon-Objektive. Alle Objektiven der L-Serie sind mit einem roten Ring an der Vorderseite gekennzeichnet
  
Außerdem steht noch die Lichtstärke auf den Objektiven. Die Lichtstärke eines Objektivs ist die kleinstmögliche Blendenzahl und somit die größtmögliche Blendenöffnung, die es erreichen kann.
 

Sonntag, 29. Juli 2012

Canon EOS 650D - Gib Gummi

Die erfolgreiche EOS-Reihe von Canon hat aktuell leider ein Problemkind: die Canon EOS 650D. Wie Canon selbst veröffentlicht hat, haben einige Modelle einen - das Material betreffenden - Produktionsfehler. Betroffenen sind einige Kameras, die im Zeitraum 31.05.2012 - 15.06.2012 hergestellt wurden.




Grund hierfür ist, dass von dem Produktionsstoff Zinkbis mehr eingesetzt wurde als üblich. Das hat zur Folge, dass sich die dunkle Farbe des Gummis nach einiger Zeit aufhellt und sogar bis ins weißliche geht.

Das ist aber leider nicht das Schlimmste. Dieser Fehler in der Stoff-Zusammensetzung kann bei manchen Menschen eine allergische Reaktion auf der Hautoberfläche hervorrufen. Vor allem empfindliche Menschen sind gefährdet.

Canon hat für die betroffenen Kunden Servicestelle eingerichtet, die aufgesucht werden können.

Wir hoffen, dass Canon diesen Fehler so bald wie möglich behebt und seine erfolgreiche EOS-Produktreihe weiterführt.

Samstag, 28. Juli 2012

DSLM - Was ist das ?

DSLR kennen wir alle - aber was zum Teufel bedeutet DSLM

Panasonic hat bekannt gegeben, das seine spiegellosen Systemkameras in Zukunft DSLM heißen werden.

DSLR  = Digital Single Lens Reflex
DSLM = Digital Single Lens Mirrorles
 
Zum Beispiel ist die Panasonic Lumix DMC-G5 eine solche DSLM.
 

Photoshop: Haut - Retusche ( Bereichsreparatur - Pinsel )

Jede Hautunreinheit - egel ob klein oder groß - fällt uns besonders auf, weil sie den Blick vom eigentlichen Motiv ablenkt. Dann ist es kein Verbrechen Hautrötungen oder Pickel auszubessern. Es gibt zwar eine Vielzahl an Möglichkeiten, das zu tun, aber wir möchten uns bei diesem Artikel auf den Bereichsreparatur-Pinsel konzentrieren, der diese Aufgabe denkbar einfach und schnell für uns erledigt.
Das Retuschieren von Hautunreinheiten ist ein mehrstufiger Prozess und wir sollten diese Maßnahme als einen ersten Schritt sehen. Hierfür habe ich folgendes Ausgangsbild ausgesucht:
 


Wir öffnen dieses Bild in Photoshop und legen gleich eine neue leere Ebene für die Retusche an und nennen diese dann auch "Retuschen-Ebene". Wir wählen anschließend den Bereichsreparatur-Pinsel und aktivieren "Alle Ebenen aufnehmen".
 


Die roten Punkte kennzeichnen die entsprechenden Schritte und Einstellungen. Ich empfehle den Werkzeugdurchmesser nur minimal größer als die zu retuschierenden Stellen zu nehmen. Ansonsten können Flecken entstehen. Wir aktivieren die Retuschen-Ebene - falls noch nicht geschehen - und markieren einfach mit dem Bereichsreparatur-Pinsel die verunreinigten Hautstellen.
 

 Die Retusche erfolgt dann automatisch. 


Wenn wir nach getaner Arbeit unsere Retuschen-Ebene einblenden, können wir unsere Retusche beurteilen und ggf. immernoch Korrekturen vornehmen.
 



 Probiert es mal aus ...!


Freitag, 27. Juli 2012

HDR - High Dynamic Range

Ein HDR-Bild ist ein Bild mit einem sehr hohen Dynamikumfang. Das heißt, dass das Bild mit einem sehr hohen Kontrast und detailreich gespeichert wird. Man erhält durch HDR-Aufnahmen sehr knallige Farben und kann dramtische Szenen erzeugen. Die HDR-Technik kommt ins Spiel, da eine Digitalkamera im Vergleich zum menschlichen Auge nicht so einen hohen Kontrastumfang einfangen kann.

Wie entsteht nun ein HDR-Bild? HDR ist das “Übereinanderlegen” von mindestens zwei unterschiedlich belichteten Aufnahmen eines Motivs. In der Regel verwendet man drei Aufnahmen, wobei nebst einer "Normalaufnahme" eine unterbelichtete und eine überbelichtete Aufnahme gemacht wird.

Durch Überbelichten werden Schatten - und durch Unterbelichten werden helle Stellen besser erkennbar. Da Bilder übereinandergelegt werden, sollte der Bildauschnitt bei den einzelnen Bildern immer gleich sein, weshalb ein Stativ mehr als ratsam ist. Außerdem sollte nicht allzuviel Bewegung im Motiv sein, so das Abweichungen in den einzelnen Bildern entstehen. Man sagt auch die Bilder müssen "deckungsgleich" sein.

Die meisten Spiegelreflexkameras haben eine Belichtungsreihenfunktion. Es werden dann in der Regel drei Aufnahmen gemacht, die dann am PC mit spezieller Software zu einem HDR-Bild zusammengerechnet werden. Ich kenne nur die Canon 5d Mark III, die einen intregrierten HDR-Modus hat, d.h. die Einzelbilder werden schon in der Kamera zu einem HDR-Bild zusammenfügt. Die Ergenisse können sich auch durchaus sehen lassen:
 
 

 
Außer dem künstlerischen Effekt liegen die Stärken eines HDR-Bildes beim Meistern von schwierigen Lichtsituationen wie z.B. Nachtaufnahmen , Gegenlicht oder schlecht ausgeleuchtete Räume.

Noch ein TIPP: Die Brennweite - also der Abstand zwischen Linse und Sensor - darf während der HDR-Belichtungsreihe nicht verändert werden.

Langzeitbelichtung

Wenn bei einer Bildaufnahme eine Belichtungszeit von mehreren Sekunden, ja bishin zu Minuten eingestellt wird, spricht man von Langzeitbelichtung. Ein Grund hierfür kann sein, dass die zur Verfügung stehende Lichtmenge viel zu gering ist, um eine gute Aufnahme hinzubekommen. Ein weiterer Grund ist, dass man künstlerische Bewegungsabläufe von z.B. fließendem Wasser, sich bewegenden Menschen und Tieren, dem Verkehr auf  Straßen etc. machen möchte.
 
Das menschliche Auge nimmt nur kurze Augenblicke wahr. Das heißt, wenn ein Auto an uns vorbeifährt, sehen wir immer nur ein Auto an einer bestimmten Position. Langzeitbelichtungen zeigen einen größeren Ausschnitt der Zeit, den der Mensch so nicht wahrnehmen kann. Die Bewegung des Objekts wird für die Dauer der Belichtungszeit verwischt.

Für ein akzeptable Bildaufnahmesollte man unbedingt ein Stativ verwenden. Sonst kommt zum natürlichen Verwischen die Unruche der Hand hinzu, deren Addition im Chaos endet. Beim Aufstellen des Statis sollten äußere einwirkungen wie z.B. starker Wind berücksichtigt werden.
 
Obwohl - wie bereits erwähnt - sich Langzeitbelichtungen im Sekunden- und Minutenbereich abspielen, gibt es auch Spezialisten, die auf Monate und Jahre gehen und außergewöhnliche Ergebnisse erzielen. Die Belichtungszeit ist abhängig von Umgebungslicht, Motiv und Aufnahmesituation.

Auf den Kameras ist die Funktion für die Langzeitbelichtung üblicherweiser mit einem B (Bulb ) gekennzeichnet. Man nimmt generell einen möglichst niedrigen ISO-Wert: ISO-100 oder sogar ISO-50, wenn das die Kamera hergibt, um Rauschen durch Sensorerwärmung zu vermeiden. Die Sensortemparatur spielt nämlich eine entscheidende Rolle beim Rauschen.
 
Einer meiner Lieblingsfotografen beim Thema Langzeitbelichtung ist Tony Shi. Hier eine Aufnahme von ihm; achtet auch auf die Sonne:





Welche sind denn eure Lieblingsfotografen?
 

Donnerstag, 26. Juli 2012

Canon EOS 7D - Firmware Update Version 2

Canon hat kürzlich ein Firmware Update für die Canon  EOS 7D angekündigt, das ab August 2012 kostenlos verfügbar sein wird. Mit der Version 2 wird das Leistungspotenzial der Kamera extrem erweitert. Zu diesen Erweiterungen gehören unter anderem:

  • ein größerer Pufferspeicher für RAW-Aufnahmen (bis zu 25 RAW-Aufnahmen oder 130 JPEGs)
  • kamera-interne Bearbeitung
  • variable Auto ISO Einstellungen
  • Unterstützung des aktuellen Canon GPS Empfängers GP-E2
 

Canon's erste Systemkamera

Canon hat es seinen Konkurrenten nachgemacht und seine erste Systemkamera - die Canon EOS M vorgestellt (Systemkamera = spiegellose Kamera mit wechselbarem Objektiv). Mit einem Adapter können auch alle Canon-EF-Objektive genutzt werden. Eingebaut ist ein 18-Megapixel-Sensor im APS-C-Format. Die Canon EOS M soll zu einem stolzen Preis von 849 Euro ab September auf den Markt kommen und in vier Farben (schwarz, weiß, silber und rot) erhältlich sein.




Weitere Eckdaten:

  • 3 Zoll Display
  • Stereo-Mikrofon
  • Mini-HDMI Anschluss
  • Ca. 300 Gramm (inkl. Akku und Speicherkarte)

NIKON D600 in den Startlöchern

Nachdem mein Traum von der CANON 5D Mark III - aufgrund des hohen Preises - ins Wasser gefallen ist, gibt es wieder ein Lichtblick am Horizont. Die NIKON D600 scheint kein Gerücht oder allzu weit weg zu sein.





Am 18. September findet die Photokina in Köln statt. Es wird sehr stark angenommen, dass dann eine Vorstellung des 24 Mega-Pixel Vollformat-Preiskrachers zu erwarten ist. Der Preis von 1.500 Dollar erscheint mir allerdings zu wenig ... bin also gespannt.

Hier noch einige gemutmaßte Eckdaten:


  • 24 Megapixel FX Sensor 
  • 3,2 Zoll Display 
  • Eingebauter AF-Motor 
  • HDMI Ausgang 
  • Videokompelierung H264/Mpeg4 Video 
  • 2 SD Slots 
  • ISO 100 bis 6.400 
  • Full HD Video mit 30p, 25p und 24p, HD mit bis zu 60p 
  • 100% Sucher bei FX (97% bei DX) 
  • 39 AF Felder mit 9 Kreuzsensoren 
  • ±5 EV Belichtungskorrektur